Frauen mögen dominante Männer im Bett
Das wird manchem wohl nicht so gut schmecken: Verschiedene Studien und Untersuchungen zur Sexualität zeigen, dass selbstbewusstes und dominantes Verhalten beim Sex für manche Frauen attraktiv sein kann. Natürlich sind solche pauschalen Behauptungen immer mit Vorsicht zu genießen. Jede Frau ist anders, aber es gibt durchaus Hinweise darauf, dass sexuelle Dominanz und die Übernahme der Führung für einen Teil der Frauen reizvoll sein können. Und vermutlich können dies viele Männer aus eigener Erfahrung bestätigen. Der klassische Badboy ist eben doch für manche Frauen besonders interessant – zumindest im Bett.
Wer sich noch intensiver mit dieser Thematik beschäftigen möchte, kann sich dazu auch wissenschaftliche Untersuchungen und entsprechende Artikel durchlesen. Dabei zeigt sich, dass Dominanz beim Sex durchaus als attraktiv und luststeigernd wahrgenommen werden kann. Das gilt übrigens nicht nur für Frauen: Auch Männer können Gefallen daran finden, wenn die Partnerin beim Sex eine dominante Rolle übernimmt.
Kurzum: Wechselnde dominante Rollen werden bei Paaren und anderen Beziehungsformen immer selbstverständlicher. Trotzdem scheint es Unterschiede darin zu geben, wie stark Männer und Frauen dominante Partner beim Sex bevorzugen.
Evolutionär bedingt mögen Frauen Männer mit dominantem Verhalten
Wie so oft kommt an dieser Stelle wieder einmal die Evolution ins Spiel. Sind wir alle letztendlich doch nur instinktgesteuerte, triebhafte Tiere? Nein, natürlich nicht. Der moderne Mensch kann selbst Entscheidungen treffen und wird nicht ausschließlich von seinen Instinkten gesteuert. Trotzdem können bestimmte Verhaltensweisen und Eigenschaften bis heute unsere Wahrnehmung von Attraktivität beeinflussen.
Ein selbstbewusster und souveräner Mann kann beispielsweise Sicherheit und Stärke ausstrahlen. Eigenschaften wie Durchsetzungsvermögen, Entschlossenheit und Selbstsicherheit werden von vielen Menschen als attraktiv wahrgenommen. Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass jede Frau einen dominanten Mann bevorzugt oder sich von besonders herrischem Verhalten angezogen fühlt.
Auch beim Sex kann Selbstsicherheit eine wichtige Rolle spielen. Wer ruhig auftritt, weiß, was er möchte, und die Initiative übernimmt, kann dadurch eine dominante Wirkung erzeugen. Dabei geht es nicht unbedingt um Härte oder darum, die Partnerin zu kontrollieren.
Warum Frauen dominante Männer im Bett mögen können
Viele Frauen genießen es, wenn sie beim Sex nicht ständig selbst die Initiative übernehmen müssen. Ein Mann, der weiß, was er möchte und selbstbewusst auftritt, kann ihnen das Gefühl geben, sich fallen lassen zu können.
Bei einem Mann, der im Bett den Ton angibt, kann die Partnerin die Verantwortung für einen Moment abgeben. Er übernimmt die Initiative, verführt sie und gibt die Richtung vor. Genau diese Mischung aus Selbstbewusstsein, Spannung und Vertrauen kann für viele Frauen besonders reizvoll sein.
Wohlgemerkt: Das bedeutet nicht, dass Frauen grundsätzlich erobert werden wollen oder dass dominante Männer automatisch bessere Liebhaber sind. Entscheidend ist letztendlich, was beide Partner als angenehm und aufregend empfinden.
Dominant sein, ohne sich zu verstellen
Dennoch sollte jetzt nicht jeder Mann krampfhaft versuchen, den Dominus heraushängen zu lassen. Wenn diese Charaktereigenschaft überhaupt nicht vorhanden ist, endet dies schnell in einem schlechten und möglicherweise sogar entwürdigenden Schauspiel.
Dominanz lässt sich zwar bis zu einem gewissen Grad erlernen, aber sie sollte nicht aufgesetzt wirken. Wer plötzlich versucht, besonders hart oder herrisch aufzutreten, obwohl es überhaupt nicht zu seinem Charakter passt, wirkt schnell unsicher statt selbstbewusst.
Am wichtigsten ist deshalb, Ruhe und Gelassenheit auszustrahlen. Dazu gehört auch, zu wissen, was man möchte, Entscheidungen treffen zu können und Verantwortung zu übernehmen. Das kann man üben und hilft einem sogar in vielen anderen Lebenssituationen.
Und auch im Bett gilt: Dominanz funktioniert am besten, wenn Vertrauen vorhanden ist. Eine selbstbewusste Führung kann sehr erotisch sein – solange beide Partner sie möchten und die Grenzen des anderen respektiert werden.